Die Neuerungen der WWDC 2011

MacOS 10.7 Lion

  • Exclusiver Vertrieb im MacAppstore
  • Erhältlich ab Juli für 23,99€ (49,99€ für die Servervariante)
  • die bereits bekannten Features (Launchpad, Missioncontrol & Co.)
  • Umfangreiche Multitouch Gestensteuerung
  • Tiefe Verknüpfung mit iCloud
  • Push Benachrichtigungen
  • MacAppstore endlich mit InApp-Purchases
  • Lion setzt einen Intel Mac mit Core 2 Duo oder höher sowie mindestens 2GB Ram voraus.

iOS 5

  • Neues Benachrichtigungssystem ala “Mobile Notifier” der der Jailbreakgemeinde gut bekannt sein dürfte.
  • Erhältlich ab Herbst für iPhone 3GS, iPhone 4, iPod Touch 3G, 4G sowie iPad 1 + 2
  • Benachrichtigungen sind nicht störend, klappen von oben kurz ein und können durch Wischen von oben nach unten gesammelt abgerufen werden
  • Der Lock-Screen zeigt verpaßte Anrufe udgl. nun an, durch wischen kann direkt zur SMS oder zum Anruf usw. gesprungen werden. Zusätzlich gibt es eine App namens “Notification Center”.
  • Wetter- und Stock-Widgets im Notificationsystem, nicht aber auf den Homescreens
  • Es wird über 200 neue Funktionen geben.
  • “News Stand” wird zukünftig Zeitschriftenabonnements zusammengefaßt anzeigen und verwalten sowie den Kauf von Zeitschriften ermöglichen. Neue Ausgaben werden automatisch heruntergeladen.
  • Umfangreiche Twitter Integration – von nahezu überall im System kann getwittert werden, optisch recht ansprechend umgesetzt.
  • Safari mit Tabs, Reading List und Reader
  • Eigene App für Erinnerungen die auch ortsabhängige Erinnerungen ermöglicht
  • Betrieb ohne Computer möglich, Wifi Sync, Wifi Updates (Delta Updates)
  • Mail mit Textformatierungen, runderneuerter Suche sowie integriertem Wörterbuch
  • Split-Tastatur für’s iPad, so kann mit den Daumen getippt werden
  • Neue Kamera-App mit erweiterten Optionen, Gitternetzlinien, Exposure Lock usw.
  • Bildbearbeitungen mit der Foto-App nun möglich
  • Gamecenter mit Avataren, Freunden von Freunden, Nutzer-Vorschlägen und Erfolgspunkten und direktem Spielekauf über Gamecenter
  • Neues iMessage das das Messaging über Wifi und 3G zwischen iOS Devices möglich macht
  • Verschiedene Vibrationsmuster

 

iCloud

  • MobileMe ist tot, es lebe iCloud
  • Bestehende Abonnements von MM wurden Kostenlos bis 06/2012 verlängert, iCloud übernimmt die Dienste Kalender, Kontakte, eMails sowie Lesezeichen von MobileMe. Bestehende .me und .mac Adressen bleiben erhalten, neue MobileMe Accounts können nicht mehr angelegt werden (außer Aliasse)
  • iCloud ist kostenlos mit 5GB Speicherplatz, zusätzlicher Speicherplatz kann vermutlich hinzugekauft werden
  • Über iCloud werden sowohl iOS Geräte generell gesichert (Backup) als auch Programmdaten zwischen den einzelnen Geräten synchronisiert. Durch Eingabe der AppleID kann auf neuen iOS Geräten das Backup über WiFi zurückgespielt werden und damit das Gerät wiederhergestellt werden incl. aller Daten und Einstellungen (wie es sich mit großen Musiksammlungen verhält sind wir mal gespannt).
  • Gekaufte Programme und iBooks werden ebenso (schon jetzt!) zwischen verschiedenen Geräten synchron gehalten.
  • iCloud wird auf allen iOS Geräten und am Mac ebenso als Speicherlösung zur Verfügung stehen.
  • Auf diese Storage-APIs können auch Entwickler zugreifen, womit iCloud auch problemlos in alle möglichen Apps eingebunden werden kann.
  • Mit Photostream werden die neuesten 1000 Bilder die man mit dem iPhone oder auch einer geeigneten Kamera macht automatisch zwischen allen Geräten synchronisiert und automatisch am Mac gespeichert. Momentan wurde nur von iPhoto am Mac geredet, es ist aber davon auszugehen, daß auch Aperture zukünftig mit Photostream kompatibel sein wird.
  • iTunes in der Cloud hält endlich auf allen Geräten die Musik einigermaßen Synchron. Dabei werden nicht, wie spekuliert, nur Häppchen manuell synchronisiert sonder es kann alles über iTunes gekaufte in die Cloud gespiegelt werden (ohne Upload!). Sogar Songs die nicht über iTunes gekauft werden, können analysiert werden und ohne Extrakosten mit denen im iTunes Store gematcht werden. Sie stehen dann sogar in maximaler Qualität und ohne DRM zur Verfügung. Vermißt man nun einen Song oder ein Album so kann dieses/dieser jederzeit aus der Cloud auf den betreffenden Rechner heruntergeladen werden, Lieder können also endlich auch mehrfach heruntergeladen werden. Bis zu zehn Geräte können den Service nutzen. Der “Matching-Service” kostet 24,99USD pro Jahr. Sind songs die man z.B. von eigenen CDs importiert hat nicht im iTunes Store vorhanden, so kann man diese natürlich auch manuell hochladen. Der Aufwand ist absolut minimal.
  • die APIS sind absofort verfügbar.
  • iTunes in the Cloud ist ab sofort für alle mit iOS 4.3.3 sowie iTunes 10.3 erhältlich.

(Quelle: TouchTalk.at)

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Mac App Store und Mac OS X 10.6.6 verfügbar

Laut Apple-Pressemeldung steht der Mac App Store ab sofort zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung des Stores ist Mac OS X 10.6.6, das ab sofort per Software-Update bereitsteht.

“Mit über 1.000 Apps hat der Mac App Store einen guten Start,” sagt Steve Jobs, CEO von Apple. “Wir glauben, dass die Anwender diese innovative neue Möglichkeit, um ihre Lieblings-Apps zu entdecken und zu kaufen, lieben werden.”

Von Apple stehen unter anderem iPhoto, iMovie, GarageBand (jeweils 11,99€), sowie Pages, Keynote und Numbers (jeweils 15,99€) bereit, Aperture gibt es für 62,99€.

Zu finden ist der Mac App Store direkt im Dock, sobald man das Update 10.6.6 eingespielt hat. nach dem klick aufs Icon startet der App Store für den Mac im iTunes-Look.

iTunes werkelt auch im Hintergrund – vor Ort funktioniert der Mac App Store sowohl mit dem aktuellen iTunes 10.1.1 wie auch mit der Vorgängerversion 10.1. Die Links, die zu den Apps führen, sind ebenso iTunes-Links – nur funktionieren sie noch nicht. Bei jedem Mac App Store-Direktlink landen wir bislang auf einer iTunes-Downloadseite, unabhängig von der installierten Version.

Laden und Installieren funktioniert indessen wie gewohnt – man meldet sich mit seiner Apple-ID an, muss anschließend noch die geänderten AGB akzeptieren (die AGB-Anpassung betreffe ausschließlich die Verfügbarkeit des Mac App Store, so Apple im entsprechenden Hinweis) und kann anschließend die Installation starten. User-Interaktion ist anschließend nicht mehr notwendig – analog zum Erscheinen der App auf dem iPhone-Springboard wird dem Dock das jeweilige Programmicon mit einer etwas verspielten Animation hinzugefügt.

Kleinere Kinderkrankheit zum Schluss: wer sich für die weiteren Ergänzungen und Bugfixe des 10.6.6-Updates interessiert, wird von der angegebenen Support-URL bislang mit einem leeren Browserfenster begrüßt.

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Facetime für Mac

Wie erwartet hat es Apples “Factime” auch auf den Mac geschafft. Videotelefonate können mit der bereits verfügbaren Beta-Version von Facetime für Mac zwischen Mac und iPhone 4 bzw. iPod touch 4 geführt werden.

“iSight ist tot, lang lebe Facetime.” – dementsprechend verfügt die MacBook Air-Familie nun, rein namenstechnisch, nicht mehr über iSight- sondern über Facetime-Kameras bzw. -Webcams.

Facetime-Telefonate können auch über einen Link aus Emails, Webseiten (oder auf dem iPhone in SMS oder MMS) heraus gestartet werden. Folgende Methoden werden unterstützt:

  • facetime://telefonnummer
  • facetime://emailadresse
  • facetime://AppleID

Weiters greift Facetime für Mac direkt auf die eigenen Kontakte im Adressbuch zu und erkennt andere Facetime-Nutzer in der Regel automatisch anhand Apples universellem “Facetime-Userverzeichnis”. Hat man also einen Kontakt gespeichert, dessen Email der andere Nutzer als Facetime-Authentifizierung verwendet, weiss Facetime dass ein Videotelefonat mit diesem Nutzer möglich ist und bietet es auch an.

Die Einstellungsmöglichkeiten beschränken sich auf die Wahl des Mikrofons sowie Audioausgangs.

Facetime für Mac setzt mindestens OS X 10.6.4 Snow Leopard voraus. Ob Facetime in Zukunft auch für Windows angeboten werden soll ist nicht bekannt.

Externe Links
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Mac OS X 10.6.3 Build 10D571 veröffentlicht

Apple verteilt eine neue Version des kommenden Mac OS-Updates. Build 10D571 von Mac OS X 10.6.3 Snow Leopard ist an die Entwickler gegangen. Die Entwickler wurden gebeten, die Bereiche von iChat, den Fonts, den Grafiktreibern und von QuickTime genauer anzuschauen.

Seed-Notes:

  • Compatibility issues with OpenGL-based applications
  • Performance improvements for 64-bit Logic
  • Changes to QuickTime X that increase reliability and improve compatibility and security
  • Printing reliability and compatibility with third party printers
  • Issues resolved that prevented files from copying to Windows shares
  • Issues resolved with recurring events in iCal when connected to an Exchange server
  • Issues resolved that prevented files with the “#” or “&” symbols in their names from opening in Rosetta
  • Issues addressed that caused background message colors to display incorrectly in Mail when scrolling
  • Issue resolved that caused machines using BTMM and the Bonjour Sleep Proxy to wake unexpectedly

Es gibt wieder einen bekannten Fehler. Der hat aber nur damit zu tun, dass das Safari-Update von letzter Woche noch nicht integriert worden ist. Demnach wird Safari 4.0.5 von der Softwareaktualisierung erneut zum Upgrade angeboten, wenn von einem vorherigen Build auf 10D571 gewechselt wird.

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© 2011 Martin Pippert